Gimmelwald-Lied

Über dem Esstisch in Zumbühls Städeli hängt inmitten der “Ahnengalerie” auch das Gimmelwald-Lied, schön gerahmt und wohl schon einige Jahrzehnte alt. Von der Version auf der GimmelwaldHomepage unterscheidet es sich vor allem durch den Refrain, das Fehlen einer Zeile in der dritten Strophe und einige orthografische Feinheiten, etwa der Schreibweise “Gimelwald”:

Gimmelwald-Lied

Fritz Lüthi

Uf Gimelwald da heimers so
sin epa trurig oder froh.
wes z’Läben is chan bringen.
U’ z’wärchen hei’mer wäger all
i Fäld u Wald, in Hus u Stall
o z’Muetti mid de Chinden
Gimelwald, Gimelwald, griess Gott
mis schenna Gimelwald.

Uf Schiltalp wohl, da hei’mer z’danken,
si gid es Nidla, Chäs und Anken,
das tued es doch so gued.
Stä’ fescht in isem Burestand
u triw zum schena Vaterland
hein genge’ froha Muet.
Gimelwald, Gimelwald, griess Gott
mis schenna Gimelwald.

In isem Husli ob der Flue
da hei’mier doch o zässen gnueg
mier sin ja gar bescheiden.
Wil epa eina von es gan,
mier andren bliben wacker stahn,
Gimelwald, Gimelwald, griess Gott
mis schenna Gimelwald.

Hei mier eis ises Teili gschafft
u ganz verbrucht all isi Chraft,
de wei’mer riewig warten,
mu treid es den dir z’Bärgli ab
dert zuenem frischen chuelen Grab
bim Staubbach in dän Garten.
Gimelwald, Gimelwald, griess Gott
mis schenna Gimelwald.

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