Nummernportierung mit Problemen

Migration of a mobile number to another operator is not always easy and can take 4 weeks.

Anfangs Dezember lief mein Mobile-Vertrag aus; ich meldete mich rechtzeitig bei orangeclick.ch für eine Nummerportierung an. Was ein Routinevorgang sein sollte, endete mit über drei Wochen Unerreichbarkeit.

  • Am Wochenende der Schaltung erhalte ich (auf die Festnetznummer) ein Telefon, dass Orange bei der Portierung einen Fehler gemacht habe. Weil die alte Sim-Karte aber schon deaktiviert sei, könne das Problem erst am Montag behoben werden.
  • Am Dienstag erhalte ich eine E-Mail, dass die Portierung nicht geklappt habe. Ich solle die 20stellige Nummer der neuen Sim-Karte mitteilen, weil “die Möglichkeit bestehe, dass Ihnen eine falsche Karte zugestellt wurde”.
  • 1 Woche nach meiner Antwort ist noch nichts geschehen. Ich hake nach und erhalte die Anweisung, eine neue Sim-Karte zu bestellen, weil ich tatsächlich eine falsche erhalten habe.
  • Wieder einige Tage später trifft per E-Mail die Ankündigung ein, dass die Portierung jetzt endlich erfolgreich vorgenommen wurde. Wenn ich die Nummer aber zu wählen versuche, kommt immer noch derselbe Ansagetext: “die gewählte Nummer ist nicht vergeben”. Offenbar funktioniert meine Nummer erst wieder, wenn die Sim-Karte in ein Telefongerät eingelegt wird.
  • Kurz darauf liegt eine Abholungseinladung der Post im Briefkasten, mit dem Vermerk, der Brief sei “eigenhändig” abzuholen. Es vergeht eine halbe Woche, bis ich am 24. Dez. kurz vor Mittag endlich Zeit finde, den Brief abzuholen. Doch dummerweise habe ich statt dem Pass nur den Führerausweis dabei, so dass ich den Brief nicht mitnehmen darf.
  • Gestern endlich hat es geklappt. Bloss war dann die Schalterbeamtin von der Geschichte offenbar so verwirrt, dass sie vergass, von mir noch eine zusätzliche Unterschrift zu verlangen (eine hatte ich schon am 24. geleistet). Sie rief mich zuhause an, um zu fragen, ob ich zu Hause sei und jemand vorbeikommen könne. Leider könne das nicht der Briefträger erledigen, da die Briefträger nicht in ihrer Poststelle stationiert seien.

Nach dem verunglückten Voranschlag schon wieder eine Panne. Zusätzlich zum Fehler bei der Portierung an sich wurde hier versäumt, den Kunden drauf hinzuweisen, dass auch bei Ersatz-Sim-Karten zum Abholen dasselbe Ausweis-Dokument vorgelegt werden muss, wie bei der Erstabholung. Wieso eigentlich? Die Registrierungspflicht ist doch mit der Erstabholung erfüllt und der Fernmelde-Betreiber weiss damit, dass ich derjenige bin, für den ich mich ausgebe.

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