Datenflatrate für Mobilgeräte doch nicht so schlau?

Lieblings-Klagethema: die MNOs (Mobile Network Operators) in der Schweiz (und nicht nur hier) schaffen es immer noch nicht, attraktive Datenangebote zu schnüren; seit März hat sich nicht viel getan.

Tim Bray bringt eine neue Idee aufs Tapet: keine Flatrate anbieten, sondern einen lächerlich billigen Datentarif. Einige seiner Argumente: Kernkompetenzen von MNOs sind Bandbreite und Billing. Also sollen sie auch das Verkaufen: Bandbreite (Daten und Gespräche) und Billing (als Dienstleistung für Anbieter auf ihrem Netz).

An und für sich finde ich eine Flatrate zwar eine gute Idee, aber vielleicht ist die Zeit dafür noch nicht reif?

Bei ortsgebundenem Internet gab es auch nicht von Anfang eine Flatrate. Für den Durchbruch des Internet waren eine Telefonleitung und Kosten im Frankenbereich pro Stunde ausreichend; erst mit zunehmendem Datenhunger und Breitband-Technologien kam auch die Flatrate auf.

Ich wage zu behaupten, dass es im Moment noch weniger Leute gibt, die mobiles Internet verwenden, als es Surfer vor Einführung der Breitbandtechnologien gab. Also sollten vielleicht erst kleine Brötchen gebacken werden, mit einem billigen Tarif für den Gelegenheits-Benutzer, der den Appetit weckt.

Unter billigem Tarif verstehe 10 bis 20 Rappen pro Informations-Häppchen; schliesslich hat sich SMS mit ähnlichen Tarifen zu einer Cash-Cow der MNOs entwickelt. Und ein Informations-Häppchen in der heutigen Zeit ist für mich z.B. eine Google Maps Seite, auf meinem Telefon grob geschätzt etwa 500kB.

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Apple doesn't know how to count

Bei Apple können sie nicht zählen: nach 33 kommt bei Apple 14…

The Swiss Federal Court recently approved a copyright tax on MP3 players (and harddisk DVD recorders), effective from September 1st. If you don’t like to pay three times for your music (the download itself, the tax on blank CDs and the tax on players), you could write to your representative in parliament or join the initiative of the “Stiftung für Konsumentenschutz”.

Anyway, I took the opportunity to save 90 (!) CHF copyright tax and bought a new iPod now. The fun part happened when I tried to register my iPod (screenshot from the registration wizard):

10, 11, 12, 33, 14?

Suppose I’m 33: which range should I choose?

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Merge down, copy up

If you are using any SCM that allows cheap branches (like Perforce) and are following the advices from the High-level Best Practices document, you might be interested in (or already know) Laura Wingerd’s presentation Convergence vs. Divergence: Purposeful Merging with Perforce about how to converge to codelines using Merge Down, Copy Up [PDF]. I have seen it many times that a main codeline got broken because the Merge Down, Copy Up idiom was ignored.

The detailed procedure of Merge Down, Copy Up is explained on Slide 22 of the talk. Unfortunately it doesn’t work in the presence of files with expanded keywords (type text+k). All these files don’t get reverted in step 4 (p4 diff -sr | p4 -x - revert), although they differ only in keyword expansion.

There is currently no direct way using Perforce commands to work around this problem. However, the p4 diff commands to plug in a different diff tool. My solution on Windows therefore consists of two scripts, one to set up P4DIFF and call p4 diff (revert_unchanged.bat), the other as the plug in diff tool (diff_no_keywords.bat). The scripts need a couple of additional filters like diff, grep and cut. While the cygwin grep is fine, you must not use its diff and cut binaries, because these are too much unixish and have problems with the backslash path delimiters that p4 diff is handing out (or you could perhaps use the cygwin variant of p4, if you have a current one). I have used the binaries from http://unxutils.sourceforge.net/.

Both scripts are available from the Perforce Public Depot: revert_unchanged.bat, diff_no_keywords.bat. You use them as additional step 4a after the p4 diff -sr step.

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Swisscom: Service und Kundenzufriedenheit

Seit meinem Wechsel zu Natel Easy haben mich als kritischen Kunden drei Punkte am meisten gestört:

  • Das Ausschalten der Combox wird im “Manual Prepaid” nicht erklärt. Diese kleine Unterlassungssünde ist nicht weiter schlimm, denn online in den FAQ wird’s erklärt: der Code ##004# schaltet die Combox aus.
  • Ich würde gerne meine Mails über die Vodafone Live Email-Funktion abfragen können. Das scheitert leider daran, dass das Vodafone Live Portal POP3 nur auf Standard-Port 110 unterstützt, nicht aber auf dem SSL-Port 995 (Port 995 ist in meinem Fall zwingend, weil Gmail POP3 nur via SSL unterstützt). Der Hotline-Mitarbeiter versuchte sein bestes (er meinte zuerst, ich möchte Emails mit dem Client des Mobilgeräts abholen), musste dann aber kapitulieren.
  • Was mich am meisten stört: Der Slogal zu Natel Easy lautet: “für die volle Kostenkontrolle”. Das ist schlicht gelogen! Das einzige was man kontrollieren kann, ist der Maximalbetrag, den man verbraucht. Aber unter voller Kostenkontrolle verstehe ich die Kontrolle darüber, wie man sein Guthaben aufgebraucht hat, also eine Aufstellung der Gespräche, SMS, MMS und Daten-Volumina. Natel Easy ist hier deutlich schlechter als M-Budget, welches Gespräche und SMS online auflistet. Das einzige, was Natel Easy hier bietet, ist die Benachrichtung über die Kosten des letzten Gesprächs…

Ich hoffe natürlich, dass mit der diese Woche verkündeteten Umstrukturierung von Swisscom und der “konsequenten Ausrichtung auf ihre Kunden” diese Kritikpunkte rasch beseitigt werden.

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Psion SIBO SDK

I’m cleaning up shelves and have got an old “SIBO SDK 2.10″ which I haven’t used in years. It is a Software Development Kit for 16-Bit Psion handheld computers like Psion Series 3 or Psion Workabout.

If you are interested in two floppy disks and four folders of documentation, please drop me a note.

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Cablecom-Geschichten

Wie zur Zeit viele Leute bin ich etwas ungehalten und ziemlich unzufrieden mit Cablecom, der “unbeliebtesten Firma” der Schweiz (Artikel in “Das Magazin” vom 11. März). Innerhalb der letzten sechs Monate sind Cablecom drei mal Fehler unterlaufen, die einfach nicht vorkommen dürften:

  • Der Besuch eines Cablecom-Technikers bei den Nachbarn führte dazu, dass in unserer Wohnung das Internet für etwa vier Tage nicht mehr funktionierte (das der Nachbarn aber schon).
  • Mindestens zwei Unternehmen (das Versandhaus Heine sowie Premium Daten at shoppingnews.ch) haben mir Spam gesendet an eine Email-Adresse, die ausser mir nur Cablecom kennt. In einem Artikel des K-Tipp vom 28. März über einen ähnlichen Fall steht, dass Cablecom in den AGB die Weitergabe nicht ausschliesse und dass in den Web-Formularen zur Bestellung eines Internet-Anschlusses nirgends eine Möglichkeit bestehe, die Weitergabe seiner Daten explizit zu unterbinden.Da ich schon jahrelang Kunde von Cablecom bin und prinzipiell immer die Weitergabe meiner Daten verbiete, muss ich annehmen, dass Cablecom mir nie die Gelegenheit gab, auf einem Formular ein entsprechendes Häkchen zu platzieren. Ob dieses Vorgehen mit den Datenschutz-Vorschriften vereinbar ist, kann ich nicht beurteilen; aber falls weiterhin Spam eintrifft, könnte das ein Fall für die neue Anti-Spam-Gesetzgebung sein, die seit dem 1. April Spam verbietet.
  • Trotz vieler kritischer Berichte haben wir es vor einigen Tagen riskiert, unseren Telefonanschluss zu Cablecom zu wechseln. Der Kundenberater im Fachmarkt, der meine Anmeldung entgegennahm, hat es jedoch nicht geschafft, das Formular richtig auszufüllen. Nach meiner Nachfrage beim Kundendienst musste ich heute das Formular ein zweites Mal unterschreiben. Es stellte sich heraus, dass der Kundenberater vergessen hatte, neben seinem Namen auch noch seine Personalnummer auf das Formular zu setzen. Jetzt bin ich ja gespannt, wie gut das Telefonieren mit Cablecom funktionieren wird.
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envvc

Did you ever have the need to use different versions of Microsofts Visual C++ compiler from the command line? Did you wish you wouldn’t have to constantly call vcvars32.bat or change your environment (PATH, INCLUDE and LIB variables)?

In comes a little tool called envvc.exe. It sets the environment for the chosen version and then calls any chosen executable. As additional feature it verifies that you have installed the latest service pack for the chosen version.

Supported configurations:

  • VC 6, example:
    envvc 60 cl ...
    Microsoft (R) 32-bit C/C++ Optimizing Compiler Version 12.00.8804 for 80
    x86
    ...
  • VC 7.1 (VS 2003). Example (without the current SP1, simulating an error message):
    envvc -f 71 cl ...
    C:\Program Files\Microsoft Visual Studio .NET 2003\install.htm(1) : error SP: there's a newer service pack available!
    Microsoft (R) 32-bit C/C++ Optimizing Compiler Version 13.10.3077 for 80
    x86
    ...
  • VC 8 (VS 2005) Example:
    envvc 80 cl ...
    Microsoft (R) 32-bit C/C++ Optimizing Compiler Version 14.00.50727.762 for 80
    x86
    ...
  • VC 8 with the .NET 3 SDK. Example:
    envvc fx 80 svcutil ...
    Microsoft (R) Service Model Metadata Tool
    [Microsoft (R) Windows (R) Communication Foundation, Version 3.0.4506.30]
    ...

No configuration is needed for envvc; all informations about where the compilers are installed and which service packs have been applied are read from the Windows Registry. But the known service packs are hard coded, so you have to patch envvc whenever Microsoft releases another service pack.

The source to envvc is available under the Boost Software License (local copy): envvc.cpp. Feedback is appreciated!

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Gratulation nach Schwarzenburg!

Wie diese Woche bekannt wurde, gewann Kaba-Gilgen AG aus Schwarzenburg nach einem sechsmonatigen Pilotbetrieb die internationale Ausschreibung der Pariser Métro (RATP), zwei Linien mit halbhohen Bahnsteigtüren (Platform Screen Doors PSD half-height, PDF) auszurüsten.

Ich gratuliere dem ADP-Team von Kaba-Gilgen für diesen Erfolg und freue mich, dass damit auch die Arbeit von Hug-Witschi den Weg nach Paris findet. Hug-Witschi hat im Auftrag von Kaba-Gilgen die Steuerung (Hardware und erste Version der Software) der einzelnen Türeinheiten entwickelt.

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Ist mobiles Internet schon bezahlbar?

The Swiss mobile operators are not ready yet for the iPhone launch, because there are almost no attractive data tariffs available.

Irgendwann wird Internet mit mobilen Geräten (Mobiltelefonen, PDAs) selbstverständlich sein. Das mag zwar schon heute der Fall sein, aber bloss für Firmenkunden, wenn das Budget keine Rolle spielt.

Die Geräte wären bereit für Internet-Anwendungen. Es gibt Email- und RSS-Clients, schlanke Browser (OperaMini) und Clients für spezialisierte Anwendungen wie Routenplaner (zB Google Maps). Bald schon sollen YouTube und MySpace für das Handy angeboten werden; und alle Leute reden schon jetzt vom iPhone, welches neben einem iPod und einem Telefon auch noch ein Internet-Terminal sein soll.

Aber überall online zu sein ist mehrheitlich noch graue und teure Theorie. Denn für das portable Internet ist ein Daten-Abo eines Mobilfunkanbieters ratsam; andernfalls verschlingt das Surfen bald einmal astronomische Summen. Und bezahlbare Daten-Abos muss man noch mit der Lupe suchen.

Wer den Überblick über die Datentarife haben möchte, ist weitgehend auf sich allein gestellt. Vergleichsseiten wie Comparis scheinen davon nichts zu wissen, bloss bei Teltarif.ch habe ich eine (unvollständige) Übersichts-Seite gefunden.

Bei den grösseren Anbietern gibt es meist zwei Varianten:

  • Jede Daten-Tranche wird zu einem konstanten Preis verrechnet. Hier varieren die Preise pro Megabyte zwischen 3.50 (Cablecom Mobile, Sunrise Relax Super) und sage-und-schreibe 100.– (Lebara). Dazwischen liegen Sunrise, Tele2 und Talk Talk (je 5.–), Swisscom mit 10.– und Orange mit 15.–
  • Bei Pauschal-Varianten ist ein bestimmtes Volumen (oder sogar ein unbegrenztes Volumen) inbegriffen. Diese Tarife zu vergleichen ist schwierig, denn es kommt neben der Datenmenge auch noch drauf an, in welchem Zeitraum diese anfällt und wie regelmässig man surft.

Datentarife 2007-03

Die in der Grafik aufgeführten Tarife werden jeweils monatlich verrechnet, ausgenommen Sunrise Day Package, bei welchem pro Tag mit Datenverkehr pauschal 3.50 verrechnet werden. Lesebeispiel: bei Swisscom kreuzen sich Data Tariff und Data Option 2000 bei etwa 27 MB. Die Data Option 2000 rentiert also ab einem monatlichen Datenvolumen von 27 MB. Analog rentiert Sunrise Surf ab etwa 10 MB und Sunrise Unlimited ab etwa 112 MB. Wenn man bei Sunrise aber nur an wenigen Tagen im Monat surft (dann dann aber viel), dann abonniert man am besten Sunrise Day.

Zur Unübersichtlichkeit der Tarife trägt auch bei, dass die Informationen auf den Homepages zum Teil nur sehr verstreut zu finden sind. Der Data Tariff bei Swisscom ist beispielsweise unter Mobile Unlimited eingeordnet, aber so wie ich den Hotline-Mitarbeiter verstanden habe, könnte der Data Tariff auch bei einem Handy abonniert werden. Für Mobiltelefone wird auf der Homepage aber nur auf die Data Option 2000 hingewiesen.

Bei Swisscom gäbe es auch noch die Data Time Option, bei welcher ähnlich wie bei Sunrise Day auch pro Zeit pauschal verrechnet wird. Da diese Variante aus technischen Gründen aber nur zusammen mit der Mobile Unlimited Software auf einem Notebook möglich ist und nicht in Verbindung mit einem Mobiltelefon (wie ich nach ausführlichen Gesprächen mit der Swisscom-Hotline herausgefunden habe), habe ich diese Möglichkeit nicht weiter verfolgt.

Ein weiteres Kuriosum bei Swisscom ist die Möglichkeit, im Ausland billiger zu surfen. Wenn man vergleichsweise wenig surft (zB 2 MB pro Monat), dann bezahlt man mit der World Data Option 11.- (5+2×3) Franken, mit dem Standard-Preis aber 20.- (ausser man kann den Data Tariff wirklich auch mit einem Handy abonnieren). Der Haken daran: man muss sich im Ausland befinden…

Fazit:

  1. Eigentlich würde ich beim Pendeln gerne mit Swisscom surfen, da nur Swisscom meinen Arbeitsweg mit UMTS abdeckt (und HSDPA bietet sowieso erst Swisscom an). Mein Nutzungsverhalten passt am besten zu den Tarifen Swisscom Data Time Option oder Sunrise Day Package; leider gibt’s den ersten nicht für Mobiltelefone und den zweiten nicht mit der gewünschten UMTS-Abdeckung.
  2. Damit das iPhone bei seiner Einführung in ca. 9 Monaten bei Privatkunden ein Erfolg werden kann, fehlen auf Seiten der Mobilfunkanbieter noch die attraktiven Datentarife (und dem iPhone fehlt noch UMTS).
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Triple emulation

I’m cleaning up old harddisks in my vintage PCs and found a DOS partition that I used solely to run the emulator S3AEMUL for the Psion Series 3a. This emulator was once available for free: a clever marketing trick! I got soon hooked and bought my first PDA, back in 1995.

Out of nostalgia I tried to get the emulator running again – but without leaving OS X, of course. Thanks to Parallels Desktop this should be easy, I thought. Just create a new virtual machine, install FreeDOS and copy the emulator on it.

The first hurdle was to know which memory driver to load. FreeDOS offers three choices: EMM386, EMM386+EMS and HIMEM XMS. I tried all of them, with 4 MB memory and more. The emulator would never run, but report different errors: Runtime errors, Fatal application error 04 or Unhandled Exception 0D at 00E7:1539 Error Code: 0000. I wasn’t really surprised, as the emulator never worked for me in the “DOS” boxes of any Windows version, because the emulator fiddles with the 640k limit of DOS in incompatible ways.

Before giving up I thought I’d try another road. Tony Chung had success running s3aemul with the bochs emulator under Linux. Bochs itself should be portable, but there is no OS X binary yet of the latest release. So I chose the Windows build and installed it in my XP virtual machine. This time I got lucky and the emulator worked when starting FreeDOS with HIMEM XMS option.

Psion 3a booting

The whole setup reminds me of Babushka Dolls:

  • Outermost level: OS X
  • 1st emulation: XP running in Parallels Desktop
  • 2nd emulation: FreeDOS running in Bochs for Windows
  • Innermost level: SIBO (Psions operating system) running in s3aemul

Psion 3a ready

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