Ich war alle Orange-Kunden, die gerne ihre Rechnungen bezahlt hätten.

2009-12-31 18:47

Orange Switzerland was my carrier, but isn’t anymore because it wasn’t able to send me any bills in the last year; I received only reminders.

Leidensbericht zu einem Jahr als Orange-Kunde (und warum ich es nicht mehr bin).

Das schlimmste gleich vorweg: Ich habe keine einzige reguläre Rechnung erhalten!

Zuerst wollte ich mich für Paynet anmelden. Nach drei erfolglosen Versuchen und etlichen Telefonaten mit der Hotline habe ich es aufgegeben und wählte wieder die Papierrechnung. Sicherlich würde Orange fähig sein, mir Papierrechnungen zu senden, wenn die Papiermahnungen funktionieren? Weit gefehlt!

Der Ablauf war jedesmal ungefähr derselbe: etwa anderthalb Monate nach Rechnungsdatum erhielt ich eine Mahnung inkl. 20.- Mahngebühren. Daraufhin musste ich jeweils die Hotline anrufen und erstens erklären, wieso ich keine Mahngebühren zahlen wolle und zweitens bitten, mir doch bitte
einen EZ für die nächste Rechnung zu senden (deren Betrag ich online schon einsehen konnte).

Leider war das nicht das einzige Problem, das ich mit Orange hatte:

  • Nach der Nummerportierung zu Orange konnte ich die ersten 5 Tage weder SMS erhalten noch Anrufe aus dem Swisscom-Netz empfangen.
  • Einmal hatte ich vier Tage lang kein 3G-Netz. Der technische Support bestätigte mir daraufhin, dass dies mehrere Kunden betraf.

Datentarife und die Kosten eines iPhone

2008-12-14 15:42

The best option for an iPhone and my usage pattern is with Orange: 927 Swiss Francs for one year.

Was kostet ein iPhone in der Schweiz? Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:

  • Nutzungsprofil
  • Wahl des Operators und Preisplanes.
  • Durch Vertrag subventioniertes Gerät, Vertragsdauer oder Telefon ohne Vertrag.
  • SIM-locked oder importiertes iPhone.

Nutzungsprofil

Um einen Preisplan auswählen zu können, muss man zuerst sein eigenes Nutzerprofil kennen, welches heutzutage auch Datenverkehr einbeziehen muss.

Bei den bekanntesten Vergleichs-Portalen werden im wesentlichen nur Anzahl Gesprächsminuten sowie Anzahl SMS für das Nutzungsprofil verwendet. Der letzte Tarif-Vergleich im Ktipp (Februar 2008) basierte auf vier Profilen (SMS-Freak, Gelegenheitsbenutzer, Plaudertasche und Dauer-Telefonierer); keines dieser Profile enthält ein einziges Megabyte Datenverkehr. Ebenfalls ignoriert werden die Megabytes bei Comparis, wo man seine eigene Nutzung detailliert eingeben kann:

Comparis

Sobald der Datenverkehr berücksichtigt wird (und wer möchte bei einem iPhone auf das Surfen verzichten?), ändert sich das Bild. Ich habe mit einer Tabellenkalkulation (.ods, .xls) mein persönliches Profil analysiert (Wenigtelefonierer und Gelegenheitssurfer: ca. 20 Minuten Gespräche, ca. 15 SMS und mehr als 20 MB Daten pro Monat. Mit einem iPhone dürfte das Datenvolumen stark zunehmen). Da es für mein Nutzungsverhalten (relativ kurze Telefonate) der Initialpreis eines Gesprächs eine Rolle spielt, habe ich nicht nur die Minuten, sondern auch die Anzahl der Verbindungen in das Profil aufgenommen.

Mein Profil

Vereinfachende Annahmen (damit die Tabelle einigermassen übersichtlich bleibt):

  • Bei unterschiedlichen Gesprächspreisen für verschiedene Netze wird mit dem Preis für Fremdnetze gerechnet.
  • Bei für mein Profil sinnvollen Datenoptionen werden diese mitberücksichtigt (Optima 30 und Sunrise Zero)
  • Weitere Prepaid-Angebote (ausser von den “grossen drei”) habe ich nicht berücksichtigt, da Datenverkehr entweder nicht möglich ist (M-Budget) oder ähnlich viel kostet wie bei Sunrise Go (5.-/MB).

Lesebeispiel für Swisscom Natel Easy Liberty Uno: 15 Gespräche ins Fixnetz (alle kürzer als eine Minute) zum Initialpreis von 80 Rappen kosten 12 Franken; 10 Minuten Mobilgespräche kosten höchstens 7 Franken (70 Rappen/Min in andere Netze), 15 SMS à 0.20 schlagen mit 3 Franken zu Buche und 20 MB Daten kosten maximal 20 Franken. Feste monatliche Abo-Kosten fallen nicht an (Prepaid), das Total pro Monat beträgt demnach 42 Franken.

Lesebeispiel für Sunrise Zero: Die Summe meiner Gespräche, SMS sowie der Datenoption Sunrise surf (7.50/Monat inkl. 50MB) kostet weniger als der monatliche Mindestbetrag von 25.-

Die verwendete Tabelle (.ods, .xls) stelle ich zur Verfügung. So kann an den Parametern selbst herumgeschraubt werden…

Persönliches Resultat: Bei Datenaufkommen bis etwa 60MB ist Sunrise Zero am günstigsten; bis 100 MB sind Swisscom Liberty piccolo und der iPhone-Preisplan von Orange etwa gleich teuer; ab 100 MB ist Orange am günstigsten (bei iPhone Optima 30 ist ein ganzes Gigabyte inbegriffen).

Auswahl eines Preisplans

Um die effektiven Kosten eines iPhones zu ermitteln, müssen zum Gerätepreis natürlich auch die monatlichen Kosten entsprechend dem Profil über die Mindestvertragsdauer addiert werden.

Für mich kommen prinzipiell nur Verträge über 12 Monate in Frage. In 24 Monaten kann schlicht zuviel passieren (neue Tarifstrukturen, neue Geräte, die ärgerliche Nachteile beheben), als dass ich das Risiko eingehen würde, meine Nummer zwei Jahre in die Hände eines Operators zu geben. Beim iPhone beispielsweise hoffe ich auf folgende Verbesserungen:

Das iPhone ist in der Schweiz über mindestens 3 Kanäle erhältlich: bei Swisscom und Orange (nicht aber bei Sunrise) sowie bei Digitec. Die Digitec-Angebote haben den Vorteil, dass das iPhone nicht SIM-Locked ist (und damit auf sämtlichen Netzen funktioniert; man muss also nicht warten, bis die Nummer portiert ist); dafür ist der Preisnachlass bei gleichzeitigem Vertragsabschluss geringer.

Zum Preisvergleich habe ich den Datentarif-Vergleich von oben um die iPhone-Preise ergänzt. Da mich nur die 16GB-Variante interessiert, ist auch nur diese aufgeführt; Digitec-iPhones sind gelb unterlegt:

iPhone Preise

Das Resultat ist ziemlich eindeutig: Ein Jahr iPhone ist bei Orange am günstigsten: 927.-. Leider ist Orange aufgrund der Swisscom-Politik, keine Jahresverträge anzubieten, konkurrenzlos. Bei zweijährigen Verträgen ist der Unterschied weniger als 10%. Wenn man sieht, dass sich Swisscom seit meinem letzten Vergleich zum günstigsten Prepaid-Datentarif-Anbieter entwickelt hat, darf man hoffen, dass bis in einem Jahr die Konkurrenz spannender wird und man eine echte Auswahl haben wird.

Pathé Westside – Pathetic

2008-10-08 13:34

Das neue Multiplex-Kino im Westside zeigt vor allem synchronisierte Filme. Wer möchte da schon hingehen?

The programme of the new multiplex theatre in the Westside shopping centre in Bern (Pathé Westside) is disappointing. For two movies you have the choice to view the original version with subtitles or the dubbed version; three movies are German. But for the other four films you have no choice, even for the evening screening, but to view the dubbed version. What a shame!

PS: The opening is today, but the Westside theatre is not active yet on the Pathé web site. Instead a link to another Swiss movie site.

Geotagging

2008-09-18 22:45

Meine bevorzugte Software, um Photos mit GPS-Koordinaten zu versehen, ist GPSPhotoLinker.

Until recently, it was not easy to find an affordable and easy-to-use software for the Mac to match photos with GPX track logs (see also the review on trick77). There is HoudahGeo, which works very well, but is also quite expensive (€25) for a tool that does only one thing.

  • PhotoGpsEditor works, but I don’t really like its interface. The Pictures and Track Lists are unsorted and when adjusting it’s not very clear if need a negative or positive offset.

    Unsorted lists in PhotoGpsEditor

    Unsorted lists in PhotoGpsEditor

  • The new version 6.2 (released a week ago) of GraphicConverter has now support for GPS data. As I use GC for other editing tasks, I would like to use the same program also for tagging. GC lacks control over the matching process, most important: you can’t specify the time offset. Before tagging, you have to change the time stamp in the photos themselves (!) to UTC (because all times in a GPX file are UTC times). Then you can match the photos with the GPS track points and revert the time adjustment (I use jhead for adjusting the time stamp of JPEG files).
  • What works best for me is GPSPhotoLinker. The version 1.6.0 was released two weeks ago and fixed a nasty time offset bug for photos that weren’t taken in the computer’s time zone. In GPSPhotoEditor you don’t specify a time offset (where you always have to think if you need to add or subtract), but you choose the time zone of the photo. And because it shows you the values of your system time zone together with its sign, it’s very intuitive which time zone you must choose.
    GPSPhotoLinker Time Zone Setting

Fáilte

2008-08-31 18:19

Stone Colours  Signs

Fáilte is gaelic and means welcome. We stayed in Ireland this summer and enjoyed it very much. The Irish people are very friendly, and these places were outstandingly so:

Sometimes the friendliness of the street signs is a bit overwhelming and you have trouble discovering the sign that you are looking for when you are confronted with a whole tree of signs. The picture above shows a crossroads near Shannonbridge.

Got rid of Wordpress spam

2008-04-14 23:55

I have finally updated to the latest version of Wordpress and detected several different spam attempts in my blog.

  • The index.php and wp-content/index.php files contained a couple of unwanted links (their size should be less than 100 bytes).
  • One of my posts had some invisible links added at its end. One to a chinese site, disguised with the unescape Javascript function and others hidden by setting the style to display: none.

Datenflatrate für Mobilgeräte doch nicht so schlau?

2007-09-24 22:28

Lieblings-Klagethema: die MNOs (Mobile Network Operators) in der Schweiz (und nicht nur hier) schaffen es immer noch nicht, attraktive Datenangebote zu schnüren; seit März hat sich nicht viel getan.

Tim Bray bringt eine neue Idee aufs Tapet: keine Flatrate anbieten, sondern einen lächerlich billigen Datentarif. Einige seiner Argumente: Kernkompetenzen von MNOs sind Bandbreite und Billing. Also sollen sie auch das Verkaufen: Bandbreite (Daten und Gespräche) und Billing (als Dienstleistung für Anbieter auf ihrem Netz).

An und für sich finde ich eine Flatrate zwar eine gute Idee, aber vielleicht ist die Zeit dafür noch nicht reif?

Bei ortsgebundenem Internet gab es auch nicht von Anfang eine Flatrate. Für den Durchbruch des Internet waren eine Telefonleitung und Kosten im Frankenbereich pro Stunde ausreichend; erst mit zunehmendem Datenhunger und Breitband-Technologien kam auch die Flatrate auf.

Ich wage zu behaupten, dass es im Moment noch weniger Leute gibt, die mobiles Internet verwenden, als es Surfer vor Einführung der Breitbandtechnologien gab. Also sollten vielleicht erst kleine Brötchen gebacken werden, mit einem billigen Tarif für den Gelegenheits-Benutzer, der den Appetit weckt.

Unter billigem Tarif verstehe 10 bis 20 Rappen pro Informations-Häppchen; schliesslich hat sich SMS mit ähnlichen Tarifen zu einer Cash-Cow der MNOs entwickelt. Und ein Informations-Häppchen in der heutigen Zeit ist für mich z.B. eine Google Maps Seite, auf meinem Telefon grob geschätzt etwa 500kB.

Apple doesn’t know how to count

2007-08-26 22:46

Bei Apple können sie nicht zählen: nach 33 kommt bei Apple 14…

The Swiss Federal Court recently approved a copyright tax on MP3 players (and harddisk DVD recorders), effective from September 1st. If you don’t like to pay three times for your music (the download itself, the tax on blank CDs and the tax on players), you could write to your representative in parliament or join the initiative of the “Stiftung für Konsumentenschutz”.

Anyway, I took the opportunity to save 90 (!) CHF copyright tax and bought a new iPod now. The fun part happened when I tried to register my iPod (screenshot from the registration wizard):

10, 11, 12, 33, 14?

Suppose I’m 33: which range should I choose?

Merge down, copy up

2007-07-03 19:06

If you are using any SCM that allows cheap branches (like Perforce) and are following the advices from the High-level Best Practices document, you might be interested in (or already know) Laura Wingerd’s presentation Convergence vs. Divergence: Purposeful Merging with Perforce about how to converge to codelines using Merge Down, Copy Up [PDF]. I have seen it many times that a main codeline got broken because the Merge Down, Copy Up idiom was ignored.

The detailed procedure of Merge Down, Copy Up is explained on Slide 22 of the talk. Unfortunately it doesn’t work in the presence of files with expanded keywords (type text+k). All these files don’t get reverted in step 4 (p4 diff -sr | p4 -x - revert), although they differ only in keyword expansion.

There is currently no direct way using Perforce commands to work around this problem. However, the p4 diff commands to plug in a different diff tool. My solution on Windows therefore consists of two scripts, one to set up P4DIFF and call p4 diff (revert_unchanged.bat), the other as the plug in diff tool (diff_no_keywords.bat). The scripts need a couple of additional filters like diff, grep and cut. While the cygwin grep is fine, you must not use its diff and cut binaries, because these are too much unixish and have problems with the backslash path delimiters that p4 diff is handing out (or you could perhaps use the cygwin variant of p4, if you have a current one). I have used the binaries from http://unxutils.sourceforge.net/.

Both scripts are available from the Perforce Public Depot: revert_unchanged.bat, diff_no_keywords.bat. You use them as additional step 4a after the p4 diff -sr step.

Swisscom: Service und Kundenzufriedenheit

2007-05-23 11:06

Seit meinem Wechsel zu Natel Easy haben mich als kritischen Kunden drei Punkte am meisten gestört:

  • Das Ausschalten der Combox wird im “Manual Prepaid” nicht erklärt. Diese kleine Unterlassungssünde ist nicht weiter schlimm, denn online in den FAQ wird’s erklärt: der Code ##004# schaltet die Combox aus.
  • Ich würde gerne meine Mails über die Vodafone Live Email-Funktion abfragen können. Das scheitert leider daran, dass das Vodafone Live Portal POP3 nur auf Standard-Port 110 unterstützt, nicht aber auf dem SSL-Port 995 (Port 995 ist in meinem Fall zwingend, weil Gmail POP3 nur via SSL unterstützt). Der Hotline-Mitarbeiter versuchte sein bestes (er meinte zuerst, ich möchte Emails mit dem Client des Mobilgeräts abholen), musste dann aber kapitulieren.
  • Was mich am meisten stört: Der Slogal zu Natel Easy lautet: “für die volle Kostenkontrolle”. Das ist schlicht gelogen! Das einzige was man kontrollieren kann, ist der Maximalbetrag, den man verbraucht. Aber unter voller Kostenkontrolle verstehe ich die Kontrolle darüber, wie man sein Guthaben aufgebraucht hat, also eine Aufstellung der Gespräche, SMS, MMS und Daten-Volumina. Natel Easy ist hier deutlich schlechter als M-Budget, welches Gespräche und SMS online auflistet. Das einzige, was Natel Easy hier bietet, ist die Benachrichtung über die Kosten des letzten Gesprächs…

Ich hoffe natürlich, dass mit der diese Woche verkündeteten Umstrukturierung von Swisscom und der “konsequenten Ausrichtung auf ihre Kunden” diese Kritikpunkte rasch beseitigt werden.